Zukunft des Prog

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Ssnake68
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Zukunft des Prog

Beitrag von Ssnake68 » Sa 2. Nov 2013, 04:21

Mir schwebt schon seit Jahren eine oder auch mehrere Ideen durch den Kopf.

Wie kann man die bei uns allseits geliebte Musikrichtung in Deutschland einem größerem Publikum anbieten ?

Mehr Konzerte / Tourneen / Festivals, oder andere Medien (Internet Radio-Sender, TV etc.)

Wir haben weltweit so viele begabte und gute Prog Bands, die es wirklich verdient haben einem größerem Publikum präsentiert zu werden.

Mir gibt diese Musik so viel (ich sitze am WE teilweise wirklich bis in die frühen Morgenstunden am Rechner und sauge mir Prog rein),
dass ich mir wünsche es mir möglichst vielen Menschen zu teilen.

In welcher Form auch immer.

Was ist eure Meinung. Wie erreicht man die größte Anzahl von Menschen ?

Oder gibt es wirklich nur ein paar tausend Leute hier im Land, die die höchste Stufe (der Musik/des Konsums der Musik) erreicht haben ? :beten: :beten: :beten:

Mal unabhängig vom Geld, dass man aufwenden müsste, um dieses Ziel zu erreichen.

Mich interessiert mal eure Meinung.

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Relayer
Prog-Professor
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Re: Zukunft des Prog

Beitrag von Relayer » Sa 2. Nov 2013, 09:19

Na, wenn wirklich viele andere Menschen Prog lieben und hören würden, dann wär' die Mucke doch Mainstream und mit unserer eitlen Progsnob-Exklusivität auf "höchster Stufe" wär's auch vorbei :wink: ! Nee, Scherz beiseite.

Deine Feststellung bezieht sich doch auf Interpreten, die wir als Insider als "begabte und gute Prog-Bands" wahrnehmen und die dem breiten Publikum von den Medien nicht nahegebracht werden. Wenn ich mal schaue, was in Hörerhitparaden im Radio so auf den vorderen Plätzen landet, dann sieht's aber doch gar nicht so schlecht für den "etablierten Prog" aus - wenn man "Bohemian Rhapsody", "Stairway to Heaven", "Shine on Crazy Diamond" und Konsorten noch als Prog bezeichnen will...

Was die von Dir wahrscheinlich gemeinte Nische angeht, ist meine Erfahrung, dass die Menschen in meiner Umgebung, die keine Proghörer sind, die Komplexität der Musik stört oder wenigstens nicht so begeistert. Sie finden es anstrengend, richtig zuhören, sich womöglich auf die Musik konzentrieren zu müssen und Wechsel und Brüche in Longtracks oder Longtracks überhaupt gut zu finden. Ab und zu gefällt etwas, was "wenigstens" eine leicht mitsingbare Medodie oder einen markanten Rhythmus hat. Und im Einzelfall kann man vielleicht jemand durch geduldige Mühe überzeugen, dass ein Stück oder ein Interpret gut ist - im Einzelfall wohlgemerkt...

Ich stelle mir das grundsätzlich so ähnlich vor wie die Widerstände, die sich bei mir mit zunehmendem Alter gegen allzu anstrengende RIO- und Avant-Krach-Klänge einstellen und bei denen ich mit Abschalten reagiere. Nur liegt meine Schmerzgrenze wohl deutlich höher als beim Normalkonsumenten. Bei dem ist diese im Höchstfall mit "Bohemian Rhapsody", "Stairway to Heaven" und "Shine on Crazy Diamond" erreicht.

Nee, nee, ich glaube die "größte Zahl" wird immer eine relativ kleine Zahl bleiben. :?
Sapere aude!

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